EthicMeat Bewegung

27
Jun
Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln.

3 min lesen & mehr über ethisches Essen wissen

Zusatzstofffrei, ein dehnbarer Begriff? Die meisten von uns kennen Zusatzstoffe (1) in Lebensmitteln. Welche typischen Stoffe es gibt und warum gesundes Essen schon bei der ethisch korrekten Haltung von Tieren beginnt, erfahrt ihr jetzt!

Stellt euch vor, ihr konsumiert mehrere Wochen ausschließlich Fast-Food-Produkte. Nach einer Phase der Umgewöhnung wird sich die neue Ernährung in schlechterer Fitness, Zunahme des Gewichtes sowie gehäuften Stimmungsschwankungen wiederspiegeln. Nichts anderes passiert, wenn unsere Nutztiere schlechte Nahrung zu sich nehmen. Die negativen Effekte auf UNSERE Gesundheit spüren wir nur indirekt. Damit stellt sich die Frage: Wissen wir eigentlich noch, wie sich wirkliche Gesundheit anfühlt?

Wir von EthicMeat sind der Meinung, dass wir alle zu einer neuen Lebensqualität finden können. Die folgenden Ausführungen zum Thema “Lebensmittelzusatzstoffe” sollen euch helfen, den Weg zu eurer Gesundheit zu finden.
Es gibt verschiedene Arten von Zusatzstoffen in Lebensmitteln. Alle Varianten verändern unsere Nahrung in chemischer, physikalischer und physiologischer Weise (2). Die eine Art von Zusatzstoffen kennen die meisten von euch als die sogenannten E-Stoffe. Die bekanntesten Vertreter sind Glutamat (3) als Geschmacksverstärker, Aspartam (4) als Süßungsmittel oder Farbstoffe und Emulgatoren (5).

Desweiteren gibt es Zusatzstoffe, welche indirekt den Weg in unsere Nahrung finden. Indirekt, da sie vor oder nach der Verarbeitung in unseren Körper gelangen. Das besondere an ihnen ist, dass sie keiner Kennzeichnungspflicht unterliegen. Sie können demzufolge nicht dem Etikett entnommen werden.

Vor der Verarbeitung gelangen diese Stoffe über das Futter der Tiere in unsere Lebensmittel. Das Futter der Tiere besteht oft aus Feldfrüchten wie Getreide, welches mit Pestiziden behandelt wurde. Aus Gründen der Gewinnsteigerung werden immer stärkere Pestizide also “Unkraut-Vernichtungsmittel” eingesetzt. Diese sind besonders giftig und beseitigen jedes Leben, bis auf das durch Genmanipulation (6) resistent gewordene Getreide. Diese Giftstoffe bleiben zum Teil bis zum Verzehr erhalten. Laut einer Studie sind in Europa bereits 80 % der Bevölkerung mit Glyphosat (7), einem besonders stark wirkendem “Unkraut-Vernichtungsmittel”, belastet. Die Folgen für unsere Gesundheit sind hierbei noch nicht einmal abzusehen.(8)

Nach der Verarbeitung gelangen Stoffe vermehrt über die Verpackung in unsere Lebensmittel. Meist sind es Weichmacher aus Kunststoffverpackungen oder Dosenbeschichtungen, die so in unseren Körper eindringen. Auch hier ist durch Studien bei nahezu jedem von uns der Weichmacher Bisphenol A (9) nachweisbar. Ein Stoff der in Verbindung mit Diabetis Typ 2 und weiteren Zivilisationskrankheiten gebracht wird.(10)

Unsere Ernährung fängt somit weit vor der Ladentheke an. Wollt ihr keine dieser Zusatzstoffe in eurem täglichen Essen, so achtet darauf, wo ihr eure Lebensmittel einkauft. Fragt nach dem Futter, welches die Tiere zu sich genommen haben. Bevorzugt Tiere, welche mit regional angepassten Sorten traditionell gefüttert wurden. Ein Verzicht auf genmanipuliertes Futter (11) der Tiere ist hierbei ein beruhigendes Zeichen.

Vermeidet zudem Lebensmittel aus Dosen und solche die direkt mit Kunststoff in Kontakt gekommen sind. Insbesondere solche die entweder erhitzt werden oder bei dem Verpacken noch warm waren. Probiert einfach Wasser aus einer Glasflasche: Jeder Wassertrinker wird schon am Geschmack einen Unterschied spüren!
Wir von EthicMeat werden euch regelmäßig mit Informationen und Tipps zum Thema “Gesunde Ernährung” versorgen.
Wir sind kurz vor dem Start mit dem Besten vom Fleisch.

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Einzelnachweise

(1) www.nri.org/projects/publications/policyseries/PolicySeriesNo12.pdf
(2) https://de.wikipedia.org/wiki/Lebensmittelzusatzstoff
(3) https://de.wikipedia.org/wiki/Mononatriumglutamat
(4) https://de.wikipedia.org/wiki/Aspartam
(5) https://de.wikipedia.org/wiki/Emulgator
(6) http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/roundup-und-gentechnik-pflanzen/fakten-zu-roundup-und-glyphosat.html
(7) http://derstandard.at/1369363587032/Studie-weist-Pestizid-Rueckstaende-im-menschlichen-Koerper-nach
(8) http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/glyphosat-hoehere-krebsgefahr-durch-weltweit-verwendetes-pestizid-1.2406147
(9) http://www.umweltbundesamt.de/themen/neue-grenzwerte-fuer-massenchemikalie-bisphenol-a
(10) http://www.welt.de/gesundheit/article13932480/Weichmacher-foerdern-Diabetes-und-Fettleibigkeit.html
(11) http://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/futtermittel/gentechnik/
Bild:

© Hiero / PIXELIO


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